Kooperationen
MUOM
Unternehmen: WEAREINTIM UG (haftungsbeschränkt)
Marke: MUOM
Sitz: Hünstetten, Hessen
Vertreten durch: Simon Thomas
Handelsregister: HRB 32078, Wiesbaden
Modell 3 6 4:
MUOM übernimmt die Fertigung der Shirts in Deutschland.
Baumwolle:
Aus der Türkei, um die Importwege so kurz und CO₂-reduziert wie möglich zu halten.
Verwendung extra langer Baumwollfasern gegen Pilling (Knötchenbildung), extra großer Maschen für eine angenehme Luftzirkulation im Stoff und 220 g/m² für mehr Stabilität und einen längeren Lebenszyklus.
Zertifizierung:
Die Baumwolle ist OEKO-TEX® zertifiziert.
Ein entsprechendes Etikett findest du im Shirt nicht, da es häufig als störend empfunden wird.
Der Nachweis ist auf Wunsch einsehbar.
Was ich bemerkenswert finde:
MUOM findet die Vielzahl an Prüfsiegeln, Prüfstellen und Labels selbst unübersichtlich und setzt deshalb auf Eigenverantwortung. OEKO-TEX® gehört zu den bekanntesten Labels und ist damit für viele bereits ein verständlicher Nachweis – ein Kompromiss zwischen dem Kundenwunsch nach Zertifizierung und der Haltung des Unternehmens.
Warum sie (stummen) Respekt verdienen:
Sie fahren selbst in die Türkei und führen dort stichprobenartig unangekündigte Kontrollen durch, um sowohl eine gleichbleibende Qualität als auch den Arbeitsschutz der Mitarbeiter*innen zu überprüfen.
Sie tragen und übernehmen Eigenverantwortung aus Überzeugung – Respekt.

Simon & Annabell sind Team "Fertigung"
Brandsky
Unternehmen: Aufzug Gräser GbR
Marke: Brandsky
Sitz: Hamburg
Gegründet: 2022
Gründer*innen: Lara Eileen Aufzug & Philipp Holger Gräser
Produktion: Hamburg
Modell 3 6 4:
Brandsky übernimmt den Stick und den Versand der Shirts.
Stick:
Die Veredelung erfolgt direkt in Hamburg. Brandsky arbeitet mit mehr als 10 Stickköpfen und produziert vollständig in der eigenen Fertigung.
Versand:
Die fertigen Shirts werden direkt von Brandsky versendet. Der Versand erfolgt mit DHL GoGreen Plus und plastikfreier Verpackung.
Was ich bemerkenswert finde:
Brandsky wurde 2022 mit einer Stickmaschine, einem DTF-Drucker und zwei Menschen gegründet. Heute arbeiten dort mehr als 10 Kolleg*innen auf 500 m² Produktionsfläche mit eigener Technik und selbst entwickelter Software. Das Unternehmen ist weiterhin vollständig inhabergeführt und gehört Lara und Philipp.
Warum sie (stummen) Respekt verdienen:
Weil sie aus eigener Kraft Produktion in Hamburg aufgebaut haben und Handwerk mit eigener Technologie verbinden – ohne Investor*innen und ohne die Produktion auszulagern.
Hier zeigt Lara die Vorbereitung für den Stick.
MAXX Factory
Unternehmen: MAXX Factory GmbH
Sitz: Hof, Oberfranken
Familienunternehmen: Dagmar & Maximilian Kornhaas
Gegründet: 2008
Handelsregister: HRB 5378, Hof
Produktion:
Seit 2008 ausschließlich am eigenen Standort in Hof. Entwicklung, Zuschnitt, Nähen und Veredelung finden in der eigenen Manufaktur statt. Bevorzugt wird mit regionalen Partnern sowie Rohstoffen aus Deutschland und Europa gearbeitet.
Materialien:
Naturwollfilz, Upcycling-rPET-Filz, recycelte Wolle, Papyr® und weitere natürliche bzw. recycelte Materialien. Je nach Material bestehen Zertifizierungen unter anderem nach OEKO-TEX®, GRS und REACH.
Energie:
Die eigene Produktion arbeitet laut MAXX Factory seit 2021 klimaneutral und ausschließlich mit Ökostrom. Mehr als 70 % davon werden über die eigene Photovoltaikanlage erzeugt.
Was ich bemerkenswert finde:
Dagmar Kornhaas gründete MAXX Factory bereits 2008 mit dem Anspruch, nachhaltige Materialien und langlebige Produkte in eine Branche zu bringen, die damals stark von günstigen Massenprodukten geprägt war. 2014 stieg ihr Sohn Maximilian in das Unternehmen ein. Zwei Generationen, eine Produktion in Deutschland und mittlerweile mehr als 15 Jahre Erfahrung damit, es einfach zu machen.
Warum sie (stummen) Respekt verdienen:
Weil „Made in Germany“ dort seit 2008 nicht die neue Marketingidee ist, sondern die Art, wie sie arbeiten.